die blüten der nachtkerze – auf englisch "evening primrose" oder abendprimel – entfalten sich im gegensatz zu denen der meisten anderen blütenpflanzen in der abenddämmerung und sind meist schon am mittag des folgenden tages verwelkt. eine einzelne pflanze zählt zahlreiche blütenknöpfe, von denen sich jede nacht zahlreiche öffnen und hellgelb in die dunkelheit strahlen. ihr intensiv süsslicher duft zieht nachtfalter an, selbst bienen oder hummeln lassen sich bisweilen zu später stunde von ihm betören und allerlei andere insekten wollen sich bei nacht am klebrigen nektar gütlich tun.

 
die nachtkerze beginnt mit der blüte ungefähr mitte juni. ende september, je nach milde des herbstes ende oktober, stellt sie die blütenbildung ein. sie blüht also ungefähr vom längsten tag bis zur tag- und nachtgleiche im herbst.

der pflanze ist es auch in einer unwegsamen umgebung wohl. umgeben von dornigem brombeergestrüpp und klobigem geröll, an steilen böschungen oder in verwilderten wiesen, in nachbarschaft mit kletten, leuchtet sie in der dämmerung wie eine königin. an orten, wo es in der nacht noch wirklich dunkel ist, vor allem bei neumond – zum beispiel am flüsschen moesa im misox - da ist sie allerdings selbst mit taschenlampe nicht zu finden, ausser man weiss ganz genau, wo sie daheim ist. In der dämmerung aber, oder in der nähe einer lichtquelle, zeigt sie sich von ihrer schönsten seite. besonders am abend, wenn sich die ersten blüten entrollen, beschert sie der betrachterin einen moment voller magie. In seinem buch "diese lücke, diese entsetzliche lücke" beschreibt der schriftsteller joachim meyerhoff das "rätsel" dieser blume (und widmet ihr gar ein ganzes kapitel): "man unterhielt sich, sprach vielleicht sogar über das bevorstehende wunder und verpasste doch allabendlich den entscheidenden moment: zwischen zwei sätzen, zwischen zwei schlucken aus dem weinglas blühten die nachtkerzen auf, öffneten ihre hellgelben blüten, deren farbton geradezu magisch auf das fahler werdende licht abgestimmt zu sein schien."

als ich letztes jahr (2018) in der 2. juliwoche im misox nachtkerzen sammelte, erfhoffte ich mir, zu später stunde auch glühwürmchen zu beobachten. vielleicht hatten sich die leuchtkäfer bereits gepaart oder ich war zur falschen zeit am falschen ort – ich habe kein einziges glühwürmchen gesehen. da es im misox gerade während des neumonds sehr dunkel ist und das tal mit seinen halboffenen flächen, von hecken gesäumten trockenwiesen entlang der moesa geradezu ideale lebensbedingungen für die ungewöhnlichen tierchen bietet, war ich überzeugt, dass es dort sicher welche gibt. und siehe da: im juni dieses jahres (2019) boten sie mir zu hunderten ein zauberhaftes schauspiel! in der kürzesten nacht des jahres – am späteren abend des 21. juni – fand ich zwar keine einzige blühende nachtkerze, dafür blinkten und leuchteten hunderte paarungsfreudige glühwürmchen entlang der moesa. 

bei der für das blütenklangsalz n°1 verwendeten klangschale handelt es sich um eine tibetische klangschale mit der mondschwingung mondkulmination (187,61 hz = fis) mit wirkung in folgendem verhältnis auf die chakren: wurzelchakra (43%), sakralchakra (43%), halschakra (6%), drittes auge (6%).

 

das blütenklangsalz n°1 ist ein fingersalz, ein "finishing" salz, das erst nach dem kochen von hand auf die fertigen speisen gestreut wird. es sehr ist sehr knusprig in seiner konsistenz und mit seinen groben plättchen sehr dekorativ. es kann auch über dem essen zerbröselt werden, so lässt es sich gleichmässiger dosieren.

 

mit dem blütenklangsalz n°1 nimmst du ein stück mond zu dir. wie der mond, so zeigt auch die nachtkerze in ihrem blühen und verblühen eine ausgeprägte rhythmische aktivität.